Internationale Delegation zu Gast an der Professur für Verbrennungsmotoren und Antriebstechnik
Wie können CO2-Emissionen von Fahrzeugmotoren wissenschaftlich fundiert erhoben und der Kraftstoffverbrauch in Verbrennungsmotoren gesenkt werden?
Diesen Fragestellungen widmet sich die Professur für Verbrennungsmotoren und Antriebstechnik, die in dieser Woche Einblicke in ihre Labore gab und aktuelle Forschungsprojekte vorstellte. Anlass war der Besuch einer internationalen Delegation aus Verkehrsministerien und Behörden in Kolumbien, Kenia, Marokko, Thailand und Vietnam, welche an der diesjährigen Transport and Climate Change Week der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Berlin teilnehmen. Nach einer Vorstellung des Forschungsstandorts Dresden bot eine Besichtigung der professureigenen Prüfstände die Möglichkeit, Technologien und Methoden zur Erfassung von Fahrzeugemissionen kennenzulernen. In einem sich anschließenden Fachvortrag referierte Prof. Frank Atzler zur Schadstoffentstehung im Motor, zu den Methoden der Abgasnachbehandlung, zu Gesetzgebung sowie zu Methoden und Geräten zur Schadstoffmessung.
Hintergrund: Im Rahmen des Projektes IMPROVE arbeitet die GIZ mit fünf Ländern (Kolumbien, Kenia, Marokko, Thailand und Vietnam) an der Entwicklung von Fahrzeugregulierungen, insbesondere in den Bereichen Datenerhebung von CO2-Emmissionen und Standardisierung des Kraftstoffverbrauchs.
Noch bis zum 26. September findet die internationale Transport and Climate Change Week statt.
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Originalautor
Lisa Dreßler/ Red. bearb.Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH ist eine Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, die im Auftrag verschiedener Ministerien der Bundesrepublik Deutschland international tätig ist.
Professur für Verbrennungsmotoren und Antriebstechnik
Prof. Dr.-Ing. Frank Atzler
Tel.: +49 351 463 37618
E-Mail: frank.atzler@tu-dresden.de